Kurort Schlema

Landmarken

Wechselhafte Geschichte erleben

Landmarken

Die tiefgreifende Geschichte der Industrie im Schlematal und der Radonkur wird im Kurpark durch zahlreiche Landmarken wieder erlebbar.
Klinkerpflaster zeichnet die Grundrisse ehemaliger Fabriken nach. Hoch aufragende Cortenstahlskulpturen greifen abstrakt die Form früherer Schornsteine auf und markieren die einstigen Fabrikstandorte. Am Standort der Wilisch Fabrik blieb die markante Backsteinvilla als historisches Zeugnis erhalten. Die Geschichte der Radonkur wird durch eine Stahlkonstruktion erzählt, die die Dachform des ehemaligen Kurhotels nachbildet und die Transformation des Kurgeländes sichtbar macht.

Landmarke "Kurhotel Radiumbad Oberschlema"

Mit der Eröffnung des ersten Kurhauses entwickelte sich Oberschlema ab 1918 zu einem bedeutenden Kurort. Das 1935 errichtete Kurhotel bot der wachsenden Zahl von Kurgästen Raum und prägte das Ortsbild bis zum Uranbergbau.

Am ehemaligen Standort erinnert eine Stahlkonstruktion an das Gebäude. Sie folgt seinem Grundriss und zeichnet die Dachform in abstrahierter Weise nach. Als markante Landmarke macht sie die Geschichte des Kurhotels im heutigen Parkraum sichtbar und verbindet die Erinnerung an die Kurtradition mit der bewegten Vergangenheit des Ortes.

Landmarke "Wilisch Villa"

Die Backsteinvilla des Buntpapierfabrikanten Alexander Wilisch zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Zeugnissen der Industriegeschichte Bad Schlemas. Als eines der wenigen verbliebenen Gebäude aus dieser Zeit erinnert sie an die Entwicklung der ehemaligen Buntpapierproduktion und die prägenden Unternehmerpersönlichkeiten des Ortes. Durch ihre erhöhte Lage ist die markante Villa von verschiedenen Punkten im heutigen Kurpark sichtbar und bildet eine eindrucksvolle Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Landmarke "Fabrikschornsteine"

Die Stahlskulpturen erinnern an die industrielle Vergangenheit Bad Schlemas und greifen die einst prägende Silhouette von Fabrikschornsteinen auf. Die abstrahierten Cortenstahlobjekte markieren die Standorte der ehemaligen Buntpapierfabrik Kenzler und der Wilisch Fabrik, deren kunstvoll gestaltete Papiere weit über die Region hinaus geschätzt wurden.

Beide Skulpturen bestehen aus radial angeordneten Stahlelementen und zeichnen mit ihrer reduzierten Form die Struktur ehemaliger Industrieschlote nach. Mit ihrer rostbraunen Oberfläche und einer Höhe von bis zu sieben Metern verbinden sie Vergangenheit und Gegenwart und machen die Industriegeschichte Bad Schlemas im Kurpark sichtbar.