Bad Schlema

Blick auf das Kurzentrum des Radiumbades Oberschlema im Juli 1938.


Auch hier ist es sinnvoll, sich am Verlauf des Horizonts, der rechts vom Massiv des Gleesbergs beherrscht wird, zu orientieren. Im oberen Bildbereich verläuft, recht deutlich zu sehen, die Auer Staatsstraße. Darunter befindet sich der noch heute vorhandene obere Teil des Fremdenheimviertels. Viele Häuser lassen sich anhand der Dachform gut wiedererkennen. In der Bildmitte zeigt sich formatfüllend der Gebäudekomplex des Kurhotels mit dem Kurhaus. Rechts daneben findet sich die kleine Kirche des Ortes. Im Vordergrund sieht man die Kuranlagen um den Konzertplatz mit dem hölzernen Musikpavillon. Die heute noch an dieser Stelle stehende Trauerweide, genau rechts neben dem Musikpavillon, ist hier schon gut zu erkennen. Auf dem in der Zeit des Uranbergbaus überschütteten Hang unmittelbar im Vordergrund standen einst die Häuser des Oberschlemaer „Grünen Winkels“. Sie müssen, wie der gesamte Ortskern auch, infolge schwerer Bergbauschäden 1952 – 1956 abgebrochen werden. Heute befindet sich auf dem vor dem Betrachter liegenden Gelände das Zentrum des neuen Kurparks.

Bildarchiv Dr. Oliver Titzmann
Bild: Uwe Zenker