Kurort Schlema

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Verein zur Wiedereröffnung und Entwicklung Kur- und Heilbad Schlema e.V. setzt LEADER-Förderprojekt erfolgreich um

17.08.2026

Mit Unterstützung des Regionalbudgets der LEADER-Aktionsgruppe Westerzgebirge konnte der Verein zur Wiedereröffnung & Entwicklung Kur- & Heilbad Schlema e.V. in diesem Jahr ein wichtiges Projekt zur Modernisierung des Ausstellungsraumes zur Entwicklung des Kurbetriebs im Museum Uranbergbau realisieren.
Der Verein, der die Ausstellung zur Geschichte des Radiumbades und der Entwicklung des Kurbades betreut und mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Öffnungszeiten des Museums sichert, hatte Anfang 2026 eine Förderung für das Vorhaben „Strahlende Geschichte – Uranbergbau neu präsentiert“ beantragt. Ende Februar erhielt der Verein die erfreuliche Nachricht, dass das Projekt im Rahmen des Regionalbudgets ausgewählt und bewilligt wurde.
Im Mittelpunkt des Vorhabens stand die Renovierung und Neugestaltung des Ausstellungsraums, der die Entwicklung des Kurbetriebs nach der politischen Wende dokumentiert. Zunächst wurden die Folgen eines Wasserschadens beseitigt: Ein neuer Wandanstrich und eine gründliche Reinigung des Fußbodens sorgen nun für ein frisches Erscheinungsbild des Raumes. Darüber hinaus wurden die Ausstellungstafeln sowohl gestalterisch als auch inhaltlich umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Ein besonderes Augenmerk lag außerdem auf der stärkeren Einbindung digitaler Medien. Künftig ermöglichen Monitore eine flexible Präsentation von Inhalten, saisonale Anpassungen sowie die Einbindung neuer Forschungsergebnisse.
Ergänzt wird das neue Ausstellungskonzept durch ein speziell angefertigtes, multifunktionales Möbelstück, das Besucherinnen und Besucher zum Blättern, Berühren und Entdecken einlädt. Ziel des Projekts war es, den Ausstellungsraum nachhaltig aufzuwerten und ihn noch attraktiver sowie interaktiver zu gestalten.
Die Förderung erfolgt mit einem Fördersatz von 70 Prozent. Den verbleibenden Eigenanteil von 30 Prozent der Gesamtausgaben trägt der Verein selbst. Mit großem ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung der LEADER-Förderung konnte so ein weiterer Beitrag zur lebendigen Vermittlung der Geschichte unseres Ortes geleistet werden.