Kurort Schlema

Aktuelles

Unterlagen für die Wiederprädikatisierung des Bad-Titels für den Kurort eingereicht

14.01.2026

Alle 10 Jahre müssen sich die sächsischen Kurorte einer Untersuchung zur Verteidigung ihres Kurortprädikates unterziehen. Zuletzt war dies in Bad Schlema 2016 der Fall. Somit ist für das Jahr 2026 eine erneute Prüfung angesetzt. Bei der Überprüfung geht es hauptsächlich darum, ob die Bedingungen für den Heilbad-Status weiterhin erfüllt sind. Hauptaugenmerk in unserem Fall liegt auf dem ortsgebundenen Heilmittel Radon, dem Kurmittelhaus mit Gesundheitsbad ACTINON sowie den hygienischen und lufthygienischen Bedingungen im Kurort. Eine große Rolle spielen auch die allgemeine und touristische Infrastruktur sowie sämtliche serviceorientierte und kulturelle Angebote.
Unter der Federführung des Amtes für Kultur & Tourismus der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema wurden in den letzten 12 Monaten alle auf das Prädikat bezogene Daten recherchiert, gesammelt und letztendlich das Kurortentwicklungskonzept auf den aktuellen Stand gebracht. Zusammengekommen sind zwei prall gefüllte Aktenordner und das 204 Seiten umfassende Kurortentwicklungskonzept, welche fristgerecht am 12. Januar 2026 im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus eingereicht werden konnten.
Nun werden die Unterlagen gesichtet und an den Landesbeirat "Kurorte" zur Prüfung vorgelegt. Am 22. April 2026 wird das Fachgremium unseren Kurort besuchen, um sich ein Bild vor Ort machen zu können. Werden alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen, dürfen die Ortsteile Bad Schlema und Wildbach der Großen Kreisstadt Aue- Bad Schlema für die nächsten 10 Jahre den Titel Heilbad führen.