Bad Schlema

Bad Schlema aktuell

25 Jahre Museum Uranbergbau

19.08.2021:
Vor nunmehr 25 Jahren, im November 1995, begann eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Wismut GmbH mit dem Ziel, bis zum 8. Deutschen Bergmannstag 1996 eine Traditionsstätte Uranerzbergbau zu schaffen. Dazu wurden Räume, welche bis Mai 1995 durch die insolvente Adlatus GmbH genutzt wurden, zur Verfügung gestellt. Ich durfte diese Arbeiten von Anfang an mit begleiten. Zuerst als Vorarbeiter und ab dem Jahr 2000 als Leiter der Einrichtung.
Vielleicht sind Ihnen noch Schlagzeilen einschlägiger Tageszeitungen in Erinnerung, welche die Stadt Aue und das damalige Schlema zum Tal des Todes erklärten. Weit ab von den Gesetzmäßigkeiten der Physik und Chemie wurde unserer Region zur Todeszone erklärt.
Auftrag des Museums Uranbergbau war von Anfang die sachliche Vermittlung von Fakten, die Darstellung der Arbeits- und Lebensverhältnisse in der Uranbergbauregion, die Vorstellung der Erfolge bei der Revitalisierung der Uranbergbaufolgelandschaft und des Neubeginns des Kurbetriebes.
Begonnen hat das Museum mit 20 Gemälden und 50 Mineralien aus dem Sammlungsbestand der Wismut GmbH. Heute nimmt es eine Fläche von etwa 700m² ein und fast 2000 Exponate gehören zum Sammlungsbestand.

Am 30.Sepember 2021 wollen wir das 25-Jährige Jubiläum des Museums Uranbergbau begehen. Neben einer Sonderausstellung mit dem Thema: „Ungezeigte Schätze“ findet ab 17.00 Uhr ein Vortrag von Frau Dr. Kirchhof statt. Dieser gibt Einblicke in das Forschungsprojekt „Wismut-Erbe-Zeitzeugen“.
Anschließend werden Führungen angeboten.

Ich würde mich freuen, Sie im Museum Uranbergbau begrüßen zu dürfen.
Hermann Meinel

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