Bad Schlema

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Zinngießer und Sammler stellen ihr Hobby vor

Am Samstag, den 9. November ab 15.00 Uhr, stellen im Rahmen der Sonderausstellung von Zinnfiguren im Museum Uranbergbau die Macher der Sonderschau ihr Hobby vor. So kann man zuschauen, wie eine Zinnfigur fachgerecht bemalt wird. Fragen zum Hobby und zu den verschiedensten Sammelgebieten beantworten die Mitglieder Deutschen Gesellschaft der Freunde und Sammler Kulturhistorischer Zinnfiguren.

Bei Zinn handelt es sich um einen universell nutzbaren Rohstoff. Vor mehr als 4.000 Jahren war Zinn neben Kupfer ein wichtiger Rohstoff bei der Herstellung von Bronze. Auch in unserer Region wurde schon vor 4.000 Jahre Zinn abgebaut. Später war Zinn in unserer Region ein wichtiger Rohstoff bei der Herstellung von Weißblech und in der aufkommenden Besteckindustrie. Daneben wurden zahlreiche Haushaltsgegenstände von den Zinngießern hergestellt. Zu Ende des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr Spielzeugfiguren auch aus Zinn hergestellt. Daraus entwickelte sich das doch sehr ernsthafte Hobby, Zinnfiguren zu sammeln und in Szenen zusammenzustellen.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 14. November 2019 zu besichtigen.

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