Bad Schlema

Kurortentwicklungsplan

Bad Schlema – Bad-Titel erfolgreich verteidigt

Der von der Gemeinde im November 2015 beim Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen eingereichte Antrag auf Wiederholungsprädikatisierung  wurde positiv beschieden.
Den Titel staatlich anerkanntes Heilbad „Radonheilbad“ Bad Schlema darf die Gemeinde nun für die nächsten zehn Jahre weiterführen.

Nachdem die Gemeinde bereits im November 2015 umfangreiche Unterlagen eingereicht hatte, trafen sich am 16. März 2016 Vertreter des Staatsministeriums und des Landesbeirates, bestehend aus Vertretern sächsischer Kurorte, zu einem Vororttermin im Kurhotel Bad Schlema. Bei einer anschließenden  mehrstündigen Rundfahrt konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild zum aktuellen Stand in der Kurgemeinde machen.

Die erste Prädikatisierung erfuhr der Kurort im Oktober 1998, als die Anerkennung zum „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“ erfolgte. Im Oktober 2004 erhielt die Kurgemeinde die erste staatliche Anerkennung als „Heilbad“ und darf seit März 2005 den Bad-Titel führen.

Das Sächsische Gesetz über die staatliche Anerkennung von Kur- und Erholungsorten empfiehlt die Prüfung der Anerkennungsvoraussetzungen in einem Abstand von zirka 10 Jahren.

Grundlage der Anerkennungsvoraussetzungen bilden verschiedene Gutachten und aussagekräftige Analysen zur Qualität des Heilgases und dem genutzten Heilwasser. Von Bedeutung sind außerdem eine Klimakontrollanalyse sowie der Lärmminderungsplan. Ein wesentlicher Punkt bei der Entscheidung stellte die Fortschreibung des Kurortentwicklungsplanes dar. 

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