Bad Schlema

Gleesberg

Auf der einen Seite des Schlematals, in südlicher Richtung, ragt der Hausberg, der Gleesberg, auf.

Mit seinen 593 Metern Höhe ist er der höchste Berg in der näheren Umgebung. Auf dem Gipfel des Berges errichtete der Erzgebirgsverein Neustädtel im vergangenen Jahrhundert einen Aussichtsturm und eine Berggaststätte.

Der Gleesberg

zählt als der bekannteste Berg des westerzgebirgischen Bergbaugebietes. Der Name des Berges wird verschieden gedeutet. Am wahrscheinlichsten ist die Ableitung vom mittelhochdeutschen "glosen, glösen", was soviel heißt wie flimmern, glänzen, schimmern.

Am 03. August 1898 weihte der Erzgebirgszweigverein Neustädtel auf dem 593 m hohen bewaldeten Gleesberg ein Unterkunftshaus ein, das unter Baumeister R. Unger erbaut worden war. Zugleich wurde der Grundstein für einen neuen Aussichtsturm gelegt. Am 02. Oktober 1898 war der Turmbau beendet. Vor einer Festversammlung erfolgte die Schlüsselübergabe. Der 18m hohe, in quadratischer Form errichtete Aussichtsturm wurde zu Ehren des "um den Erzgebirsverein hochverdienten Dr. Köhler, Schneeberg, des treuesten Freundes unseres Gebirges" als "Köhlerturm" benannt.

Den Wanderer erwartet eine Berggaststätte mit einem über 100 Jahre alten Aussichtsturm. Die Gaststätte ist Mittwoch bis Freitag ab 12 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ab 11 Uhr geöffnet.