Bad Schlema

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Wenn diese Wände reden könnten..

In den vergangenen Monaten wurde bereits ausgiebig von unserem im nächsten Jahr stattfindenden Ortsjubiläum berichtet. "100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal" gilt es zu feiern. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird seit vergangenem Jahr daran gefeilt, unser Festjahr durch zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Vorträge zu bereichern und auszugestalten.

In "100 Jahren Kurbetrieb" wollen wir natürlich einen Blick auf die Entwicklung unseres Ortes werfen. Aus den drei Gemeinden Ober- und Niederschlema sowie Wildbach wurde Bad Schlema. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg. Das alte Radiumbad mit seinem historischen Ortskern musste dem Bergbau weichen und wurde zu großen Teilen abgerissen. Das Ortsbild verschlechterte sich zu DDR - Zeiten zunehmend. Erst nach der politischen Wende ging es Berg auf.

Die Geschichte des Kurbades mit vielen historischen Gebäuden wurde schon in mehreren Schriften vorgestellt. Wir möchten im Rahmen der Ortsgestaltung zu unserem Festjahr einen weiteren Beitrag dazu leisten, diese Geschichte lebendig werden zu lassen. In Form von Tafeln, welche an Häusern oder in Grundstücken angebracht und aufgestellt werden, sollen unsere Einwohner und Gäste über die wichtigsten und interessantesten Fakten zu den einzelnen Objekten informiert werden. So könnten zum Beispiel die alten Pensionen und Gästehäuser erzählen, in was für einem Zeitraum sie als solche genutzt wurden, oder welche prominenten Gäste sie beherbergten. In anderen Häusern waren Cafés und Restaurants angesiedelt, von denen heute nichts mehr zu sehen ist. Aber auch längst vergessene Geschäfte und Gewerke könnten so wieder in Erinnerung gerufen werden.

Daher würden wir uns freuen, wenn zahlreiche Hausbesitzer unser Projekt mit einer historischen Tafel an ihren Gebäuden unterstützen. Diese soll mit kurzen prägnanten Informationen den Betrachter über Interessantes, Wichtiges und Kurioses zu den einzelnen Objekten informieren.

Um einen gewissen Wiedererkennungswert zu erreichen, möchten wir diese Tafeln einheitlich gestalten. Bevor wir jedoch Kosten beziffern und einen genauen Gestaltungsentwurf vorlegen können, ist es notwendig, zunächst eine Anzahl der zu fertigenden Tafeln zu ermitteln. Deshalb rufen wir alle Hausbesitzer, die Interesse an einer solchen Tafel haben dazu auf, sich unverbindlich bis Ende November 2017 in der Gästeinformation registrieren zu lassen. Weitere Informationen folgen.

Die Tafeln sollen durch langlebiges Material so gestaltet werden, dass sie nicht nur für unser Festjahr, sondern auch darüber hinaus an den Häusern verbleiben können.

Geplant ist die Fertigstellung und Ausgabe der Schilder für Februar/März 2018.

Für die AG Ortsgestaltung
Michael Kommichau

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